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Sternhimmel im Feburar

04.02.2018, 12:16, von KP Haupt

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Blicken wir zuerst an den Abendhimmel: Markant steht das Sternbild Orion, der Himmelsjäger, am Südhimmel. Es sind vier Sterne, die den Körper des Jägers markieren: Rigel steht am rechten Fuß und Beteigeuze ist der linke obere Schulterstern. Beides sind Riesensterne, der Radius von Beteigeuze (Entfernung 530 Lichtjahre) liegt bei 500 Millionen km, das ganze innere Planetensystem hätte in ihr Platz. Rigel ist da bescheidener, er hat gerade 10% des Durchmessers von Beteigeuze, er würde aber immerhin noch an die Bahn des Planeten Merkur reichen. Unterhalb des Orion steht der hellste Stern des Himmels, der Sirius im Sternbild Großer Hund. Er wird von einem Weißen Zwerg umkreist, den man aber nur in einem Fernrohr erkennen kann. Es ist der uns am nächsten stehende Weiße Zwerg (8,5 Lichtjahre entfernt), er wurde schon 1844 entdeckt. Ein Teelöffel seiner Materie hat eine Masse von mehreren Tonnen!

Ganz markant sind die drei Gürtelsterne des Orion, unterhalb von ihnen sieht man den berühmten Orionnebel als kleines Wölkchen. Diese gigantische Gas- und Staubwolke, eine Geburtsstätte von Sternen und Planeten, wird von jungen Sternen (den sog. Trapezsternen im Zentrum der Wolke) angestrahlt und zum Leuchten gebracht. Sie ist 1350 Lichtjahre entfernt und erstreckt sich über 30 Lichtjahre und ist nur ein kleiner Teil einer gigantischen Molekülwolke, die sich über das gesamte Orion-Sternbild ausdehnt. Zu ihr gehört auch der berühmte Pferdekopfnebel. Sie enthält über eine Millionen Sonnenmassen an Gas und Staub.

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